Mit 5 Tricks zu fesselnden Lernvideos, die neue Mitarbeiter begeistern

Lernvideos sind ein mächtiges Werkzeug für das Onboarding neuer Mitarbeiter. Allerdings sind viele dieser Videos eher einschläfernd als mitreißend. Die neuen Kollegen sitzen gelangweilt davor, schalten schnell ab und der gewünschte Lerneffekt bleibt aus. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! In diesem Artikel zeige ich dir 5 Tricks, mit denen deine Lernvideos deine neuen Mitarbeiter in den Bann ziehen werden.

Der Schlüssel: Eine clevere Videostruktur

Wenn ein Lernvideo von Anfang bis Ende dasselbe Schema verfolgt, wird es schnell eintönig. Video, Aufgabe, Video, Aufgabe, das mag beim ersten Mal noch funktionieren, verliert aber rasch seinen Reiz.

Die Lösung: Abwechslung und eine kluge Struktur. Im Grunde braucht jedes Video 5 Phasen:

  1. Einen spannenden Einstieg („Hook“), der Neugier weckt
  2. Ein attraktives, konkretes Lernziel
  3. Eine Verbindung zur Erfahrungswelt der Zuschauer
  4. Den eigentlichen Inhalt, klar strukturiert
  5. Einen motivierenden Abschluss mit konkretem „Job“


Mit dieser Struktur schaffst du von Anfang an Aufmerksamkeit, Interesse und Vorfreude auf den Inhalt. Deine Zuschauer wissen stets, warum sie diesem Video folgen sollten. Und der klare Handlungsimpuls zum Schluss führt direkt in die Umsetzung. 

Den Inhalt in 3 Schritten aufbereiten

Doch auch der Inhalt selbst will klug aufbereitet sein. Dafür hat sich ein 3-Schritte-Vorgehen bewährt:

  1. Das Prinzip erklären: Die große Idee, den „Wald“ zeigen
  2. Die Taktik ableiten: Die Handlungsschritte, den „Weg“
  3. Die Praxis illustrieren: Genau zeigen, „wo es langgeht“

Indem du erst den Kontext, dann die Strategie und dann die Details lieferst, ermöglichst du deinen Zuschauern, die Zusammenhänge zu begreifen. Sie verstehen dann nicht nur das „Was“, sondern auch das „Warum“ und „Wie“. Das schafft echten, transfer-fähigen Lernerfolg.

Mit "Micro-Learning" Aufmerksamkeit sichern

Konzentration ist ein knappes Gut – gerade bei neuen Mitarbeitern, die mit Unmengen von Informationen überflutet werden. Hier bietet sich „Micro-Learning“ an.

Heißt: Teile große Themen in viele kleine, „verdauliche“ Einheiten auf. 5 bis 10 Minuten sind für die meisten Menschen gut zu schaffen. Für komplexere Inhalte kannst du mehrere kurze Videos zu „Learning-Nuggets“ verbinden.

„Micro-Learning“ erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Inhalte auch wirklich komplett angeschaut und verarbeitet werden. Und erleichtert nebenbei ein flexibles Lernen „zwischendurch“.

Aktivierende Aufgaben statt Wissensabfrage

Viele Lernvideos enden mit einem halbherzigen „Schau dir jetzt das Handout an“ oder bestenfalls einer Multiple-Choice-Frage. Das reicht nicht, um das Gelernte zu verankern und Umsetzung anzustoßen.

Formuliere stattdessen aktivierende Aufgaben für deine Zuschauer – „Jobs“, die sie neugierig und motiviert angehen. Ein paar Ideen:

  • Etwas Bestimmtes im eigenen Arbeitsumfeld finden
  • Einen Mini-Vortrag für Kollegen vorbereiten
  • Eine Checkliste erstellen oder abhaken
  • Die wichtigsten Learnings zusammenfassen

Solche „Jobs“ bringen die Lernenden in Bewegung und sorgen dafür, dass das Gehörte und Gesehene direkt angewandt wird. Und das ist der wichtigste Schritt hin zu einer nachhaltigen Veränderung von Verhalten und Resultaten.

Botschaften wiederholen und verknüpfen

Zu guter Letzt: Auch die cleverste Videostruktur entfaltet ihre Wirkung erst über die Zeit. Denn Wissen festigt sich durch Wiederholung – aber bitte nicht durch stupides Wiederholen wie in der Schule!

Setze stattdessen auf eine Art „Spiral-Taktik“: Bringe zentrale Botschaften und Modelle in jedem Video in neuen Varianten. So schaffst du Vertrautheit und zugleich Spannung – die ideale Voraussetzung für echten, bleibenden Lernerfolg.

Fazit

KI-generierte Videos haben enormes Potenzial – wenn die Avatare authentisch und natürlich wirken. Der Schlüssel dazu liegt in einem hochwertigen Voice Cloning, idealerweise durch eine Spezialist-KI wie Eleven Labs.

Erst die Kombination mit einem Videotool wie Haygen bringt beide Komponenten optimal zusammen. So gelingt es, digitale Zwillinge zu erschaffen, die nicht von echten Menschen zu unterscheiden sind. Das eröffnet faszinierende Möglichkeiten für Unternehmen in Bereichen wie Weiterbildung oder Marketing.

Wenn Du Fragen hast, dann schreibe uns eine Email an tom.freudenthal@leaplearning.de

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Tom Freudenthal (CEO LeapLearning GmbH)

Tom ist als studierter Pädagoge und ausgebildeter Therapeut einer der führenden und bekanntesten Lernexperten im deutschsprachigen Raum mit über 4 Jahrzehnten Erfahrung im Aufbau von Lernstrategien.

Er ist Erfinder und Entwickler verschiedener einzigartiger Lernsysteme und hat damit bereits über 60.000 Menschen geholfen, effektiver und schneller zu lernen.

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